Kunst/Ausstellungen

BelleVue erinnert! 
So, 29. Oktober – So, 10. Dezember
Fotografie-Ausstellung «Erd_reich» von Andreas Seibert

Sonntag, 19. und 26. November, 14 Uhr, Führung mit Anne Hody

Mi, 22. November, 19.30 Uhr From Somewhere to Nowhere
Unterwegs in China mit Andreas Seibert, ein Film von Villi Hermann, 2009
(nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Seibert)
Eintritt frei
 
 
BelleVue empfiehlt: 
Die Ausstellung «Ich sehe – Souvenir» findet im Rahmen der  Σ — Video Summe statt.
Hinter dem Bahnhof beginnt die Reise; Im Ausstellungsraum des Ateliergebäudes der flatterschafft an der Solothurnerstrasse 4 in Basel zeigen die Kunstschaffenden Arbeiten, die mit dem Medium Film verwandt sind. 
Sie bedienen sich den einzelnen Elementen und ordnen sie im Raum neu an mit der Frage, was wir beim Reisen über die eigene und die fremde Kultur wahrnehmen und erzählen. Alle Werke sind aus Archiven von persönlichen Erinnerungen entstanden. Audiovisuelle Installationen und bewegte Bilder berichten von Orten, Personen, von Reisen, Details am Wegrand und zeigen alles andere als Kühlschrankmagnete von Kurzurlauben. 
Lea Leuenberger, aktives Mitglied von BelleVue, zeigt eine audiovisuelle Installation von Island und einen Kurzfilm aus analogen Fotografien von Rajasthan.
 
> Die Ausstellung dauert noch bis 18. November 2017
> jeweils Donnerstags bis Samstags 17 bis 22 Uhr

 AUSSTELLUNGEN, INFORMATIONEN, VERANSTALTUNGEN, WETTBEWERBE, ETC.

KORNHAUSFORUM BERN /

The Last Swiss Holocaust Survivors. Die Ausstellung «The Last Swiss Holocaust Survivors» ist eine Annäherung an einige der letzten Holocaust-Überlebenden, die in der Schweiz wohnhaft sind. Die Erfahrungen und Erinnerungen der Zeitzeugen werden in Porträts des Fotografen Beat Mumenthaler und Kurzfilmen des Regisseurs Eric Bergkraut dargestellt. Anhand der persönlichen Erzählungen der Zeitzeugen wird der Holocaust individualisiert und bewegend nachvollziehbar gemacht. Es sind Berichte unfassbaren Leids, der schicksalshaften Rettung, des Über- und Weiterlebens nach dem Krieg.
Die Ausstellung ist noch bis zum 25.November 2017 am Kornhausplatz 18 in 3001 Bern zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10:00 – 19:00 Uhr, Samstag 10:00 – 17:00 Uhr. Weitere Informationen auf www.kornhausforum.ch.

©Gamaraal Foundation; Fotograf: Beat Mumenthaler

MUSÉE CANTONAL DES BEAUX-ART DE LAUSANNE /

Ai Weiwei: D’ailleurs c’est toujours les autres. Für diese letzte Ausstellung des mcb-a in den alten Räumen lädt uns der chinesische Künstler zu einem grossen Fest ein, das noch einmal die Institutionen vereint, die von Anfang an die Identität des Palais de Rumine stark mitgeprägt haben. In seiner plastischen Arbeit erneuert und verfremdet Ai Weiwei die handwerklichen chinesischen Traditionen, parodiert aber auch die Pop Art oder die amerikanische Minimal Art. Mit den Mitteln der Fotografie und des Films sucht er den Wandel der Städte und der Bevölkerungsbewegungen zu erfassen. Dieser Ausnahmekünstler zeichnet sich durch sein vielseitiges Schaffen und seine Zivilcourage aus und weiss die sozialen Netzwerke virtuos zu nutzen; auf geschickte Weise mixt er Kunst, Privatleben und gesellschaftliches Engagement. Weitere Informationen.

© Ai Weiwei, images de la série Study of Perspective, 1995 – 2011 et Blossom, 2015, 35 éléments en porcelaine.

COALMINE – FORUM FÜR DOKUMENTARFOTOGRAFIE /

Looking for Lenin. Seit Ende 2016 steht in der Ukraine keine der rund 5’500 Lenin-Statuen mehr, die früher das Land überzogen. Wo sind sie geblieben? Niels Ackermann und Sébastien Gobert haben sich auf eine tiefgründige Spurensuche gemacht. Was sie zeigen, ist nichts weniger als ein Psychogramm der Ukraine: ein Blick in die Seele eines gespaltenen Landes auf seinem Weg in eine ungewisse Zukunft. Um diese Fragen zu visualisieren, haben sich der Fotograf Niels Ackermann und der Journalist Sébastien Gobert auf die Suche nach Lenin begeben. Seit Sommer 2015, eineinhalb Jahre lang waren sie unterwegs, um die Ukraine auf der Suche nach Steintrümmern und Metallfragmenten zu durchkämmen. Was als einfache Reise unter neugierigen Freunden begann, verwandelte sich in eine atemlose Recherche, ein Abenteuer voller Überraschungen in einer aufgewühlten Ukraine. Noch zu sehen bis am 23. Dezember 2017 in der COALMINE an der Turnerstrasse 1 in 8401 Winterthur. Weitere Informationen.

© Niels Ackermann | lundi13, Kiew, Ukraine, 5. Februar 2016. Die „Nase“

DIGITALEVENT 2017 /

Fotografie pur am 18. November 2017 im Trafo Baden. Mit neuster Technik zum Anfassen, faszinierenden Vorträgen, lehrreichen und spannenden Seminaren, Shooting Stage, Bildausstellungen und Sensor Cleaning. Auch dieses Jahr kannst Du einen Tag lang in die Welt der Fotografie abtauchen! Am digitalEVENT 2017 kannst Du Fotografie pur erleben. Bist Du ein engagierter Amateur oder ein Vollprofi, siehst Du gerne gute Bilder oder möchtest Du internationale Topfotografen kostenlos auf der Bühne sehen, dann bist Du bei uns richtig: 4 Keynotes, 40 Seminare und 32 Aussteller. Und: unter den Speakern befinden sich auf die SBF-Fotografen Fiona Bischof, Philipp Dubs, Stefan Forster und Daniel Zihlmann, sowie unser Goldpartner Fujifilm. Schau am 18. November 2017 in der Trafohalle Baden vorbei und lass Dich von der Fotografie überwältigen. Mehr Infos findest du auf www.digitalevent.ch

SHORT AND SWEET /

«Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.»
Friedrich Dürrenmatt

 

 


Vom 25.11.2017 bis 31.01.2018
Weitere Informationen

Fotografen und Fotojournalisten sind mit ihren Kameras dabei, wenn Weltgeschichte geschrieben wird, sie haben grosse Ikonen geschaffen oder kleine Momente festgehalten und damit die unterschiedlichsten Facetten des menschlichen Lebens dokumentiert. Vom 25. November 2017 bis zum 31. Januar 2018 können eine Vielzahl von bekannten Werken am Hauptsitz von Nikon Schweiz in Egg (ZH) bestaunt werden. Darunter zum Beispiel Foto-Ikonen wie das «Afghanische Mädchen» von Steve McCurry oder das damit oft verglichene Werk «Bibi Aisha» von Jodi Bieber, welches im Jahr 2010 den World Press Photo Award erhielt. Ebenfalls ausgestellt werden einige der legendären Nikon-Kameramodelle wie zum Beispiel die Nikon I.

Der Besuch der Ausstellung ist während der Öffnungszeiten kostenlos.

Weitere Informationen

Seien Sie mit dabei, wenn die Ausstellung am Samstag, 25. November 2017 feierlich die Tore öffnet. Sie haben die Möglichkeit, an spannenden Vorträgen, Kurz-Workshops oder Live-Shootings teilzunehmen. Mit dabei sind unter anderem Keystone Cheffotograf Alessandro Della Valle, die vielfach ausgezeichnete Wildlife-Fotografin Daisy Gilardini, der World Press Photo Gewinner Manuel Bauer und der international renommierte Fashionfotograf Christian Ammann. Zudem können Sie sich beim Live-Shooting mit dem bekannten Nikon-Fotografen Peter Sturn selbst von den Qualitäten der neuen Nikon D850 überzeugen lassen. In den Kurz-Workshops der Nikon School können Sie abschliessend Ihr Wissen erweitern.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung für Vorträge und Workshops ist allerdings aus organisatorischen Gründen nötig und verpflichtend, da die Plätze limitiert sind.

Weitere Informationen

Auch am zweiten Samstag bieten wir Ihnen ein äusserst vielseitiges Programm mit Vorträgen von Nikon-Ambassador Lorenz Fischer, dem preisgekrönten Extremsportfotografen Stefan Schlumpf, der jungen und vielfach ausgezeichneten Landschaftsfotografin Simone Cmoon und einem der bekanntesten Schweizer Reise- und Landschaftsfotografen Stefan Forster. In den Workshops der Nikon School können Sie Ihr Wissen in verschiedenen Themen erneut vertiefen.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung für Vorträge und Workshops ist allerdings aus organisatorischen Gründen nötig und verpflichtend, da die Plätze limitiert sind.

Weitere Informationen

An speziellen Themenabenden bieten wir Ihnen spannende Vorträge und die Möglichkeit, sich an unserer Produkttheke von Nikon-Spezialisten beraten zu lassen. So zum Beispiel am Dienstag, 13. Dezember 2017 ab 18:00 Uhr mit den Nikon-Fotografen Tobias Ryser und Rudolf Hug.

Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Vorträge nötig und verpflichtend, da die Plätze limitiert sind.

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AUSSTELLUNGEN, INFORMATIONEN, VERANSTALTUNGEN, WETTBEWERBE, ETC.

WEDDING AWARD /

Das Qualitätssiegel der Hochzeitsbranche. JA zum Goldenen Band. Der Verein Wedding Award Switzerland verleiht seit 2016 das «Goldenen Band». Das Qualitätssiegel der Hochzeitsbranche wird Dienstleistern vergeben, die durch hervorragende Leistung und Qualität überzeugen. Seit August 2017 ist die Bewerbung neu gestartet. Online auf der Website weddingaward.org können sich Anbieter bewerben, unter anderem für die Sparte «Fotografie und Video». Ab 6. Januar 2018 findet das Publikumsvoting und im Anschluss wird die fachkompetente Jury die Nominierten begutachten. Am 17. März 2018 wird zum dritten Mal der Award im Rahmen eines einmaligen Galaabends verliehen.

© Das Drehteam, Horgen

PARIS PHOTO /

9.-12. November 2017 im Grand Palais Paris. Paris Photo, die grösste internationale Kunstmesse, die sich dem fotografischen Medium widmet wird dieses Jahr zum 21. Mal stattfinden. Vom 9. bis zum 12. November werden im historischen Grand Palais in Paris wiederum Sammler, Berufsleute, Künstler und Fotobegeisterte eine hochqualitative Auswahl von Kunstwerken und diversen Begleitprogrammen mit hochkarätigen Gästen zu sehen bekommen. Über 180 Galerien und Verlage werden ein breites Panorama der Fotogeschichte präsentieren: Von alten Meistern, über moderne Werke bis hin zu zeitgenössischen Kreationen, Seltenheiten, limitierte Auflagen und Vorveröffentlichungen von Büchern. Weitere Informationen.

© Paris Photo

Bi10 /

Biennale des Bildes. Mit dem Titel „Borderlines. Città divise/città plurali“ schlägt die zehnte Biennale des Bildes einen Pfad von Ausstellungen, Vorträgen und Konferenzen vor, der bis zum 10. Dezember 2017 die Stadt Chiasso und viele andere Tessiner Ortschaften beleben wird. Ein spannender Weg, im Geist der Vielfalt, entlang dem Fotografen und Künstler mit ihrer Kunst, die Städte und die Grenzen beobachten. Eine interessante Analyse der Veränderungen unserer Gesellschaft. Vernissage: Samstag 7. Oktober 2017, um 18.00, Cinema Teatro, via D. Alighieri 3b. Weitere Informationen auf http://biennaleimmagine.ch/

© Michael Wolf. Tokyo Compression 2010-2013

MONOCHROME PHOTOGRAPHY AWARDS /

International Black & White Photography Contest 2017. Jede Kategorie ist in zwei Sektionen aufgeteilt – Professional und Amateur. Der Gewinnerder untenstehenden Kategorien erhält den Titel Monochrome Photographer of the Year (Professional) and Monochrome Discovery of the Year (Amateur). Die folgenden Kategorien sind ausgeschrieben: Abstract, Architecture, Conceptual, Fashion / Beauty, Fine Art, Landscapes, Nature, Nude, People, Photojournalism, Photomanipulation, Portrait und Wildlife. Weitere Informationen unter https://monoawards.com.

Bilder © Michel Kirch; Mikhail Shestakov; Paulo Monteiro

SHORT AND SWEET /

Der Koch: «Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!» Helmut Newton (nach dem Essen): «Das Essen war vorzüglich – sie haben bestimmt gute Töpfe!». Helmut Newton (1908 – 2004)

MIROSLAV TICHÝ

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  • Vom 14. September, 2017 bis 05. November, 2017
  • 2. floor

Eine umfangreiche Einzelschau in der Photobastei.

Mi bis Sa, 12 – 21 h, So 12 – 18 h
Sihlquai 125, 8005 Zürich, photobastei.ch
Eintritt: 14/9 CHFDas Werk des tschechischen Fotografen Miroslav Tichý (1926 – 2011) wurde durch den Künstler und Arzt Roman Buxbaum aus Zürich entdeckt und seit den frühen 80er Jahren gefördert. Als Harald Szeemann auf dieses ausserordentliche Werk aufmerksam wurde und Tichý 2004 auf der Biennale in Sevilla ausstellte, begründete dies den kometenhaften Auftstieg am Kunsthimmel des 21. Jahrhunderts! 2006 ermöglichte ihm Tobia Bezzola eine Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich, viele grosse Museen folgten und realisierten in den darauffolgenden Jahren weitere Austellungen. Erst nach seinem Tod 2011 wurde es ruhiger um ihn.Tichýs Werk bleibt auch heute ein Mysterium, scheitern doch alle Zugänge und Interpretationen daran, dass er selbst sich einer Aussage stets verweigerte. Diese Verweigerung sowie die Kraft des in sich geschlossenen Werkes machen Tichý immer wieder zu einer spannenden und berührenden Entdeckung.Die Photobastei widmet ihm nun vom 15. September bis 5. November eine umfangreiche Einzelschau mit rund 140 Werken aus der Sammlung Nikolai und Leah Kalischek und einigen wenigen aus einer Schweizer Privatsammlung. Der Kurator Adi Hoesle nimmt den Besucher dabei auf einen virtuellen Spaziergang des Künstlers durch die heimische Stadt Kyiov mit. Denn Tichý fotografierte mit seinen selbstgebastelten Kameras Tag für Tag und entlang eines festen Parcours die Frauen dieser Stadt – und schuf so sein enigmatisches, äusserst ästhetisches Werk bestehend aus mehr als 10’000 Bildern.FÜHRUNGEN
mit Adi Hösle, Künstler und
Kurator der Tichy-Ausstellung
Mittwoch, 11. Oktober, 18.30 Uhr
Sonntag, 29. Oktober, 15.00 Uhr

FILMVORFÜHRUNG
Miroslav Tichý : worldstar (2007)
anschliessend Diskussion mit
der Regisseurin Nataša von Kopp
Mittwoch, 11. Oktober, 20.00 Uhr

GIBT ES OUTSIDERFOTOGRAFIE?
Tobia Bezzola im Gespräch
Sonntag, 29. Oktober, 16.30 Uhr

 

 

 

http://www.bellevue-fotografie.ch/agenda/

 

EISWASSERGLAS
Hans Hansen & Tora Urup
Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur
27. August bis 5. November 2017
Vernissage: Samstag, 26. August 2017, 16 Uhr
Foto: Hans Hansen, Plakatmotiv
Den international renommierten deutschen Fotografen Hans Hansen kennt man in erster Linie dank seiner
unverkennbaren Sachfotografien. Doch Hans Hansen ist seit fünfzig Jahren auch ein leidenschaftlicher
Sammler von Glaskunst. Mit der Ausstellung «Eiswasserglas» zeigt er erstmals in umfassender Weise seine
grossformatigen Fotografien gemeinsam mit seiner Glasobjektsammlung – und transformiert mit seinem
präzisen Blick Eis zu Glas, Glas zu Wasser zu Glas zu Eis. Gleichzeitig ermöglicht die Ausstellung im
Gewerbemuseum Winterthur einen vertieften Blick in das Werk der mehrfach ausgezeichneten dänischen
Glaskünstlerin Tora Urup.
Hans Hansen
Der deutsche Fotograf Hans Hansen (*1940, DE) hat sich mit unverkennbaren Sachfotografien auf dem internationalen
Parkett einen Namen gemacht. Weniger bekannt ist, dass er auch ein leidenschaftlicher Sammler von Glaskunst ist,
die er seit fünfzig Jahren fotografisch festhält. Den Grundstein seiner ausgewählten Glassammlung legte Hans Hansen
bereits in jungen Jahren mit dem Kauf eines Glasobjektes des finnischen Designers Tapio Wirkkala. Danach liess ihn
die Faszination für das schillernde Material nicht mehr los – Glas wurde auch in seiner freien Fotografie zeitlebens zu
einem bevorzugten Motiv. Weitab von den Konventionen der reinen Sachfotografie eröffnen seine Bilder eine unerwartete
Sichtweise auf kunstvoll verarbeitete Glasobjekte. Er erweitert den Blick zum verwandten Element Wasser und
dessen Aggregatzustand Eis und öffnet so ein weites Feld an Assoziationen: Eiswasserglas. Transparenz, Struktur und
die Brechung des Lichts – mit präzisem Blick hält Hans Hansen das unstetige Medium fest, so kalt wie Eis, so klar wie
Glas, transformiert es, bis Wasser zu Glas oder Glas zu Wasser wird.
Hans Hansens Faszination für Fotografie, Glas und Wasser ist bis heute ungebrochen und seine Beschäftigung mit der
gläsernen Optik und der Brechung des Lichts, mit Themen der Durchsichtigkeit und des Verlusts der Form, zeichnen
seine freien Projekte auf einzigartige Weise aus. Sein visuelles Spiel mit den verschiedenen Ebenen, Perspektiven und
Sichtweisen lässt die Betrachter/innen nicht selten erstaunen, ist doch oftmals nicht auf Anhieb ersichtlich, aus welchem
Blickwinkel er die Objekte betrachtet oder welchen Stoff er einem eigentlich vor Augen führt. Detailvergrösserungen,
Langzeitbelichtungen, Auf- und Untersichten, Montagen oder auch Fotogramme sind die Mittel, mit denen er Glas,
Wasser und Eis zum Fliessen bringt, mit denen er klar umrissene Formen und Objekte bis zur Abstraktion auflöst oder
ihren molekularen Zustand scheinbar verändert. Hans Hansens Kenntnisse rund um Glas kommen nicht von ungefähr,
er besuchte die grossen Glas- und Produktionszentren in Finnland und Venedig, wo er Einblicke in eine der ältesten
Handwerkstraditionen erhielt und damit Zugang zu einem gemeinhin gut geschützten Wissen erlangte.
Erstmals zeigt eine Ausstellung Hans Hansens grossformatige Fotografien gemeinsam mit seiner Glasobjektsammlung.
Diese umfasst heute unter anderem Werke der finnischen Designer Alvar Aalto, Kaj Franck, Harri
Koskinen, Timo Sarpaneva und Tapio Wirkkala, aber auch solche von Wilhelm Wagenfeld, einem Klassiker der
Glaskunst. Gleichzeitig finden sich in der Sammlung zahlreiche zeitgenössische Arbeiten wie beispielsweise von Jan
Adam, Gae Aulenti, Maria Bang Espersen, Fulvio Bianconi, Simone Giovanni Cenedese, Dale Chihuly, Rodolfo
Dordoni Venini, Hanneke Fokkelman, Bert Frijns, Yoshiaki Kojiro, Oliver Lesso, Massimo Michelluzzi, Ritsue Mishima,
Flavio Poli, Carlo Scarpa, Ettore Sottsass, Philippe Starck, Paolo Venini und vielen mehr. Jüngste Beispiele für
Glaskunst aus Deutschland sind Werke von Alexander Seitz und Julius Weiland. Von der dänischen Designerin Tora
Urup befinden sich einige opake Gefässe in der Collection.
Eine Liste aller Designer/innen liegt der Pressemappe bei.
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Tora Urup
Die Ausstellung «Eiswasserglas» ermöglicht gleichzeitig dank einer Werkpräsentation mit aktuellen Glasobjekten
einen vertieften Blick in das Werk der mehrfach ausgezeichneten dänischen Glaskünstlerin Tora Urup (*1960, DK).
Ihre Glaskunst ist Teil von Hans Hansens Sammlung, und damit Motiv in seinen Fotografien. Tora Urup fertigt ihre
Objekte aus massiven, präzise geschliffenen, transparenten Glaskörpern, in die sie verschiedenfarbige opake
Schichten einbettet. Die Kombination verschiedener Farb- und Glasschichten unterschiedlicher Stärke erzeugen die
Illusion schwebender und schwimmender Schalen. Seit der Gründung ihres Designstudios für Glas und Keramik
arbeitet Tora Urup mit tschechischen und japanischen Kunsthandwerkern zusammen. Ihre Arbeiten werden weltweit
ausgestellt und sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen zu finden.
Mehr Informationen zu Tora Urup: http://www.toraurup.dk
Publikation Hans Hansen
Im Juli 2017 ist bei Spector Books Leipzig eine umfangreiche Publikation zum fotografischen Werk von Hans Hansen
erschienen. Diese kann ab Ausstellungseröffnung im Shop des Gewerbemuseum Winterthur gekauft werden.
Hans Hansen: Still Life – Photographs 1957–2017
Texte von Hartmut Böhme, Hannes Böhringer, Falk Haberkorn, Felix Hoffmann, Axel Kufus, Juhani Pallasmaa, Anna
Voswinckel. 100 schwarz/weiss-Abbildungen und 150 Farbabbildungen, de/en, 256 S., fadengebunden,
Hg. Felix Hoffmann, Hendrik Schwantes, C/O Berlin, Verlag Spector Books, Leipzig, Juli 2017, 42 Euro.

 

 

 

 

https://gurushots.com/

NEWS // GOSEE AWARDS 2017 – UPLOAD YOUR ARTWORK NOW ! THE JURY IS TAKING SHAPE: THJNK, JVM, MOTHER, WEIDEN&KENNEDY, SERVICEPLAN, KOLLEREBBE, TRACK, FALLON, BETC, VCCP LONDON, … IF YOU DON’T PARTICIPATE NOW, IT’S YOUR OWN FAULT!

Just like every year when UPDATE17BERLIN is around the corner – by the way, star-studded again with around 60 exhibiting agencies – we are busy behind the scenes working in parallel on our GoSee AWARDS. More specifically, on putting together a jury which is exciting for the participating artists in every aspect. From agencies, editorial offices, direct clients to top producers and experienced art buyers, they are all represented on the more than 80 strong jury. The whole breadth and depth of the GoSee universe is reflected in the exciting jury, and we would like to take the opportunity to say thank you for the great support.

So if you are a photographer, stylist or illustrator, and one of our categories (Art Projects, Reportage, Portrait, Illustration, Portrait, Nude, SCREENINGS)  has sparked your interest – then upload your artwork via your free GoSee ACCOUNT to your AWARD PORTFOLIOS. What? You don’t have an account yet? Now is the time to register: GoSee.us/register

And if you do have your own GoSee ACCOUNT – we are just about to open our GoSee SHOP PLATFORM. You can manage your own shop and decide who can buy your artwork and for what purpose. Digital, print, edition,… all completely transparent via GoSee. More details are coming soon in your GoSee account.

Deadline for participating in the GoSeeAWARDS is 31 August, and legal recourse is excluded. Winners will be announced at UPDATE17BERLIN and presented for one year on the awards website. You can see all winners from last year once again here… goseeawards.com

18 IMAGES on GoSee by GoSeeAWARDS17 or visit www.GoSeeAwards.com

LUGANO PHOTO DAYS /

Call for Submissions bis zum 17. September 2017. Ab sofort können Sie Ihre Bilder für den PhotoContest der 6. Ausgabe der LuganoPhotodays einreichen. Diese finden vom 10. bis zum 19. November im Ex Macello in Lugano statt. Photo Contest – Reportage: Die 4. Ausgabe des Fotowettbewerbes ist offen für professionelle und Nicht-professionelle Fotografen. Für die Teilnahme können Sie sich unter photocontest.ch registrieren und eine Serie bestehend aus 6 bis 12 Reportagefotos eingeben. Der von der Jury festgelegte Gewinner erhält einen Geldpreis, welcher mit CHF 2’500.- dotiert und von der Fondazione Vicari gestiftet ist. Die Gewinnerserie wird ausserdem während des Festival gezeigt. Photo Contest – Emerging Photographers: Bist Du zwischen 18 und 29 Jahre alt, bist Du ein Profifotograf oder es ist Dein Ziel einer zu werden? Dank diesem Wettbewerb kannst du ein Olympus OM-D E-M1 Mark II 12-40mm Kit, gestiftet von Olympus Schweiz AG im Wert von rund CHF 3’000.- gewinnen. Auch die Gewinnerarbeit dieses Wettbewerbs wird während des Festivals ausgestellt. Für die Teilnahme ist ebenfalls eine Registrierung unter photocontest.ch nötig und auch hier erwarten wir eine Serie eine Serie von 6-12 Bilder aus dem Reportagebereich. Learn more at www.luganophotodays.ch. /sst

VERZASCA FOTO FESTIVAL /

Argini – 4. Ausgabe im Verzascatal. Die vierte Ausgabe von Verzasca Foto findet vom 31. August bis 3. September 2017 statt. Das Festival wird in mehreren Ortschaften des Tales durchgeführt, wobei Sonogno der Ausgangspunkt bleiben wird. Dieses Jahr bietet das Festival einige Neuigkeiten. Eine Ausstellung in freier Natur, entlang des «Redorta-Tal» und die Beteiligung eines dritten Fotografen am Residenz-Projekt, was Dank einer Zusammenarbeit mit SMArt – Sustainable Mountain Art ermöglicht wurde. Der Kern der Veranstaltung bleibt unverändert und ist gekennzeichnet durch zwei Freiluftausstellungen. Die Eine zeigt Bilder von aufstrebenden und anerkannten Fotografen aus aller Welt. Bei der zweiten Ausstellung handelt es sich um Projekte von Gastfotografen, die im Laufe ihres Aufenthaltes im Verzasca-Tal entstanden sind. Rundtischgespräche und Vorträge mit Beteiligung der ausstellenden Fotografen gehören auch ins Programm, sowie die Vergabe des «Nera-Verzasca» Preises, der dieses Jahr der argentinischen Fotografin Estrella Herrera verliehen wird. Wieder im Angebot stehen verschiedene Workshops für Hobby- und Profifotografen, für die man sich anmelden kann. Im Rustico Tecc der Giacomina wird dieses Jahr die Ausstellung «1% Privilege in a Time of Global Inequality», vom amerikanischen Fotografen Myles Little gezeigt. Little ist Photo-Editor beim Time Magazine. Bei Verzasca FOTO Off wird zwischen dem 2. und 30. September 2017, beim Pozzo della Misura (Lavertezzo – Posse), die Ausstellung «Switzerland Underwater», der brasilianischen Fotografin Valeria Machado gezeigt. Learn more. /sst

SBF SEKTION BERN ESPACE MITTELLAND /

Das diesjährige SBF FORUM ist in zweierlei Hinsicht einzigartig: Es findet während der Werkschau Bern, der Fotoausstellung im Kornhausforum in Bern, in einem der Vortragsräume statt. Und wir haben einen Fotojournalisten zu Gast, der von seinen Einsätzen in Kriegsgebieten erzählt und vom Leben und den Geschehnissen jener Orte berichtet, an die kaum jemand «reist». Alex Kühni zeigt freie Arbeiten und Bilder, die in diversen Zeitungen veröffentlicht wurden. Alex Kühni ist Fotojournalist und Dozent an der Schule für Gestaltung Bern und Biel. Seit zwei Jahren liegt der Fokus seiner Arbeit auf dem Krieg gegen den IS im Nordirak. Seine Fotos erschienen unter anderem im «Spiegel», «Tagesanzeiger», «Bund», «Schweizer Monat» und der «Washington Post».
SBF FORUM: Donnerstag 14. September 2017, 19 Uhr, Kornhausforum, Bern.
Werkschau Bern: Vom 14.-17. September 2017 präsentieren auf einer Fläche von fast 500qm rund 36 Fotografen-und Fotografinnen aus Bern und der ganzen Schweiz einen umfangreichen Einblick in ihr kreatives und vielseitiges Schaffen und garantierten so ein qualitativ hochwertiges Erlebnis für alle Fotoenthusiasten.

Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Side Events ist für alle Besucherinnen und Besucher frei. Bitte beachtet, dass Ihr den Vortrag nicht mit Kindern besucht. Die Werkschau ist selbstverständlich ohne Altersbegrenzung. Mehr Infos und Fotos auf der Webseite von Alex Kühni und Werkschau Bern. /jh

 

 

 


Kevin Pacey
INTERNATIONAL
PHOTO FESTIVAL OLTEN
Vom 25. bis 27. August 2017 versammelt sich in Olten das Who-is-Who der Fotografie. Pulitzer-Preisträger Nick Ut, ISS-Astronaut Shane Kimbrough, Star-Fotograf Dan Winters und weitere Koryphäen zeigen, wie sie das Sehen und unseren Blick auf die Welt revolutionieren. Seien Sie dabei, wenn sich die Besten ihres Fachs über die Schulter blicken lassen und intimen Einblick in ihr Schaffen geben.
Weitere Informationen

Der Verband Schweizer Berufsfotografen & Fotodesigner SBF hat in Zusammenarbeit mit der Fondation Barry ein Förderprojekt für Studenten/Innen & Lehrlinge in Ausbildung zum Fotografen ausgeschrieben. Während 2 Tagen können 10 Gewinner ihr eigenes zuvor eingereichtes Konzept in einem Fotocamp auf dem grossen St. Bernard fotografisch umsetzen. Dies unter Begleitung und mit Unterstützung von Berufsfotografinnen und Berufsfotografen aus unseren Reihen. Bewerbungsschluss: 31. August 2017. Weitere Informationen.

Vielen Dank fürs Weiterleiten an die Studentinnen/Studenten und Lehrlinge in Deinem Bekanntenkreis.

Einen hübschen Sommer wünscht aus Mittelbünden,

 

 

 

 
Jetzt mitmachen!

Zum grossen Jubiläum sucht Nikon vom 3. Juli bis zum 3. September 2017 in 10 Kategorien die 100 spektakulärsten Fotos, die im Rahmen der Ausstellung „leben 24/7 – 100 Jahre Nikon“ von Ende November 2017 bis Ende Januar 2018 am Schweizer Hauptsitz von Nikon in Egg/ZH ausgestellt werden.

Nikon möchte mit den 100 besten Bildern seiner Nutzer 100 Jahre Nikon feiern und lädt jeden Hobby- und Profi- Fotografen dazu ein, seine persönlichen Lieblingsmotive einzureichen.

Natürlich gibt es für die Teilnehmer auch attraktive Preise zu gewinnen: Als Hauptpreis eine Reise nach Japan für zwei Personen über den Reiseveranstalter Globetrotter, aber auch viele Nikon-Einkaufsgutscheine!

Alle Informationen zum I AM 100 – Fotowettbewerb finden sich unter http://www.iam100.ch

AUSSTELLUNGEN, INFORMATIONEN, VERANSTALTUNGEN, WETTBEWERBE, ETC.

PHOTOMÜNSIGEN /

Inspirierend und Emotional. Vom 25. bis 28. Mai 2017 steht die Photomünsingen zum 18. Mal im Fokus der Fotografie. Berühmte Fotografinnen und Fotografen aus der Schweiz und dem Ausland und kreative Fototeams präsentieren ihre Arbeiten im Schlossgutareal Münsingen. Dazu eine breite Palette von Seminaren und Vorträgen. Faszination Fotografie in allen Facetten. Zum Betrachten, zum Inspirieren, zum Auseinandersetzen und sich aktiv Weiterentwickeln. Unter anderem sind Ausstellungen von René Groebli mit «NUDES», Remo Neuhaus mit «Motorheads», Lea Lund und Erik K mit «Time travellers» und Christian Heeb mit «American Dreamscapes» zu sehen. Dies ist nur eine kleine Auswahl der Photo Münsingen 2017 aus den insgesamt 28 Ausstellungen im ganzen Schlossgutareal Münsingen. Hinzu kommen audiovisuelle Produktionen und über 40 Seminare und Vorträge.Donnerstag 25. Mai (Auffahrt) – Sonntag 28. Mai 2017, jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr, Freitag 26. Mai bis 21.00 Uhr, Sonntag 28. Mai bis 17.00 Uhr, Areal Schlossgut, Münsingen. Weitere Informationen bei Photomünsingen.

«Nudes» © René Groebli

LANDESMUSEUM ZÜRICHWORLD /

Ausstellung World Press Photo & Swiss Press Photo. Zum ersten Mal zeigt das Landesmuseum Zürich die besten Pressebilder der Welt. Die Jury hatte die Qual der Wahl. Über 5000 Fotografen aus 125 Ländern reichten rund 80‘000 Bilder ein. Die Wanderausstellung wird in mehr als 100 Städten in insgesamt 45 Ländern gezeigt und fasst das vergangene Jahr in acht Kategorien zusammen. Ob News, Sport oder Bilder des täglichen Lebens, das Jahr 2016 wird noch einmal in die Mauern des Landesmuseums einziehen. Die Bilder sind vom 11. Mai bis zum 11. Juni 2017 jeweils von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17:00 Uhr zu bestaunen und am Donnerstag jeweils bis 19:00 Uhr. «Swiss Press Photo 17» versammelt die besten Schweizer Pressebilder des Jahres 2016 im Landesmuseum Zürich. Die Ausstellung resümiert bildhaft prägende Ereignisse des vergangenen Jahres und erlaubt einen individuellen Blick aufs Geschehene. Die internationale Jury erkürt in sechs Kategorien die besten Fotografien und die Gewinnerbilder. Rund 90 Fotografien werden zu den Themen Aktualität, Alltag, Schweizer Reportagen, Porträt, Sport und Ausland gezeigt. Diese Ausstellung dauert vom 4. Mai bis zum 2. Juli 2017. Weitere Informationen beim Landesmuseum.

BIELER FOTOTAGE /

Ausstellungen, Veranstaltungen  und Kunstvermittlung an 8 verschieden Orten. Die Bieler Fototage zelebrieren die zeitgenössische Fotografie. Als einziges jährlich stattfindendes Fotofestival in der Schweiz und gut verwurzelt in der nationalen Kulturszene, sind die Bieler Fototage immer mehr auch im Ausland präsent. Jedes Jahr im Mai sind die Werke von ca. 25 Schweizer und internationalen FotografInnen an bekannten oder auch ausgefallenen Orten der Stadt Biel zu sehen.Bilderflut, Omnipräsenz der Technologie, Exzesse einer globalisierten Gesellschaft, fotografische Herausforderungen: Diese Themen und viele andere mehr werden von den Fotografinnen und Fotografen der 21. Ausgabe der Bieler Fototage thematisiert, die sich dem Begriff des Extrems widmet. Die gezeigten Bilder geben einen Einblick in die Ungleichgewichte des Anthropozäns, die das Leben in seiner Gesamtheit beeinflussen. Vom 5. bis zum 28. Mai 2017. Mehr infos bei den Bieler Fototagen.

Bild© Ismaïl Bahri

HASSELBLAD MASTERS /

Wettbewerb 2018 offen für Beiträge. Fotografen auf der ganzen Welt sind eingeladen drei Bilder einzureichen, die ihre fotografische Fähigkeiten zeigen. In 11 Kategorien besteht die Chance ein Hasselblad-Master zu werden. Hasselblad Masters ist einer der weltweit angesehensten Wettbewerbe für professionelle Fotografie und gibt renommierten Profis, sowie aufstrebenden Newcomern, die Chance, in der Welt der High-End-Fotografie Zeichen zu setzen. Die Hasselblad Masters werden beurteilt nach ihren fotografischen Fähigkeiten, ihrer Kreativität, ihrem kompositorischen Können, ihrer konzeptionellen Stärke und ihrer Technik – mit der anerkennenden Bestätigung, einen überzeugenden Beitrag zur Fotografie geleistet zu haben. Neben der begehrten Auszeichnung Hasselblad Masters erhalten die Gewinner auch eine hochmoderne Hasselblad-Mittelformat-Kamera und ihre Arbeiten werden im Hasselblad Masters Buch veröffentlicht. Teilnahmeschluss ist der 10. Juni 2017. Weitere Informationen.

LÜRZERS SUCHT DIE 200 BESTEN WERBEFOTOGRAFEN WELTWEIT /

Lürzer’s Archiv ist ein zweimonatlich für die Werbe- und Kreativwirtschaft erscheinendes Fachmagazin. Vorgestellt werden Anzeigen, Plakate, TV-Commercials, digitale und interaktive Werbung aus aller Welt. Die Ausschreibung erfolgt auf Englisch: It was never so easy to submit work: Go to LuerzersArchive.com, click on «Submit Work», and choose 200 Best Ad Photographers worldwide 18/19. Follow the instructions and upload your images.

KORNHAUSFORUM BERN /

Die Magie der Schiene. René Groebli gehört zu den profiliertesten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er war Reporter, Pionier der Farbfotografie und erfolgreicher Industrie- und Werbefotograf. Der 1927 in Zürich geborene, in der Klasse des grossen Fotolehrers Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich ausgebildete Fotograf reiste 1949 mit der französischen Eisenbahn von Paris nach Basel. Unterwegs fotografierte er die Dampflokomotive – damals noch Symbol für Technik und Kraft -, rollende Wagen, Schienenstränge, Weichen, Telegrafenmasten, Reisende und Menschen, die vorbeiziehen.
Die schwarz-weiss Fotografien der Fahrt durch Frankreich sind ein Höhepunkt der poetischen Fotografie. In ihrer formalen Geschlossenheit und Konsequenz und ihrer fesselnden Emotionalität erinnert die Arbeit an Jakob Tuggeners «Fabrik», dem einige Jahre zuvor als Bildband erschienenen «Bildepos der Technik». Mit Tuggener war René Groebli befreundet. Über 80 Aufnahmen der Reise von 1949 sind in der Ausstellung auf der Galerie des Kornhausforums zu sehen, darunter 15 bisher unveröffentlichte Bilder, deren Negative der Fotograf erst jetzt wieder gefunden hat. Kornhausforum, Kornhausplatz 18, 3011 Bern, Galerie, 2. Obergeschoss, Eintritt frei. Öffnungszeiten bis am 6. Mai 2017: Dienstag – Freitag 10:00 – 19:00 Uhr, Samstag 10:00 – 17:00 Uhr, Sonntag/Montag geschlossen. Weitere Informationen.

Bild © René Groebli

UNIBIBLIOTHEK BASEL /

Images of Current Affairs. Press Photography and Archives in Africa. In Basel findet vom 29. April bis 26. August die Ausstellung «Bilder des Zeitgeschehens – Pressefotografie und Archive in Afrika» statt. Die Ausstellung bietet einen Besuch in afrikanischen Pressefotoarchiven an. Sie schaut in die Vergangenheit, verweilt in der Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft. Dabei beleuchtet sie wesentliche Entwicklungen und Veränderungen, die die Pressefotografie in Afrika geprägt haben. Sie stellt die kulturhistorische Bedeutung und das Forschungspotential von Pressefotografien und Pressefotoarchiven in Afrika in den Vordergrund und ist ein Plädoyer für deren Erhaltung, Schutz und Nutzung. Die Vernissage findet am 28. April 2017 um 18 Uhr im Ausstellungsraum der Unibibliothek Basel statt. Eine Führung durch die Ausstellung findet am 21. Juni 2017 um 18 Uhr statt.
Weitere Informationen.

WERKSCHAU 2017 BERN: CALL FOR ENTRY /

Nach dem Erfolg der ersten Werkschau Bern letztes Jahr findet nun vom 14. bis 17. September 2017 die zweite Ausgabe dieses exklusiven Events als spannender Querschnitt zeitgenössischer Fotografie wiederum im Kornhausforum Bern statt. Noch sind nicht alle Präsentationsplätze vergeben, so dass sich Fotografinnen und Fotografen noch bis 31. August 2017 um einen Ausstellungsplatz bewerben können. Weitere Informationen

 

PiX17 /

Zwei Tage lang Wissen, Inspiration rund um die Fotografie. Die PiX17 vermittelt in kompakter zwei-Tagesform Wissen und Inspirationen mit Ausstellungen, Seminaren, Live Shootings und einer grossartigen Keynote am Samstag Abend mit Martin Bissig und dem Flatland BMX Weltmeister Viki Gomez.

Die PiX17 bietet allen Themen eine Bühne, welche an traditionellen Kamera-Messen im Hintergrund bleiben! Bei diesem grossen Fotoevent stehen nicht nur die Kameras sondern auch alles Drum Herum im Vordergrund. Neben Kameradaten gibt es auch kreative Aufnahmetechniken. Es geht nicht nur um Technik sondern auch um Inspirationen für alles vor, während und nach der Aufnahme.Durch die Zusammenarbeit mit dem UrbanBikeFestival, welches vor den Toren der PiX17 stattfindet, erweitert die PiX17 den Horizont zu Bikes und Actionfotografie.Die PiX17 bietet am Samstag und Sonntag je 32 Seminare sowie je 5 Workshops an. Die meisten dieser Kurse finden identisch an beiden Tagen statt.
Hier geht es zum Seminarprogramm von Samstag den 8. April 2017
Hier geht es zum Seminarprogramm von Sonntag den 9. April 2017
Tickets gibt es hier.
Der Event findet im Technopark Zürich statt. Öffnungszeiten: Jeweils von 9 -18.30 Uhr.

Unsere Goldpartner Light & Byte, Profot, Eizo, Fujifilm, Nikon und Canon sind an der PiX17 vertreten!

Bild: Screenshot Website Pix17

SCHWEIZERISCHES KAMERAMUSEUM VEVEY /

Auguste Vautier-Dufour, der Erfinder des Telephot. Im Sommer 2012 nahm eine Familie, in deren Besitz sich ein Nachlass befand, Kontakt zum Kameramuseum Vevey auf, der auf Auguste Vautier-Dufour, den Erfinder des Telephot, zurückging. Private Bilder und Alben zeigen das Leben von Auguste Vautier-Dufour und seiner Angehörigen gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Grandson / VD.

Die grossen Leidenschaften von Auguste Vautier-Dufour (1864-1932) waren die Astro- sowie die Telefotografie. Er hatte es sich zum Ziel gesetzt, extrem weit entfernte Objekte mittels eines Apparates zu fotografieren, der über eine sehr lange Brennweite bei kleinsten Abmessungen verfügte – im Grunde also ein Widerspruch an sich. Bereits in den 1890er Jahren führte er autodidaktisch, jedoch beraten von Emile Schaer, welcher als Astronom der Genfer Sternwarte angehörte, diverse Experimente durch. Mit der Entwicklung des Telephot entstand nun etwas völlig Neues: Zwei innen im Gehäuse platzierte Spiegel verlängern den Weg des einfallenden Lichtes, indem sie es dreimal durch das Innere des Apparates schicken. So wird die Schnittweite vergrössert, und man profitiert von einer Optik mit längerer Brennweite. Das Gerät wurde am 14. März 1901 patentiert. Die Ausstellung ist vom 15. März bis zum 27. August 2017 geöffnet. Weitere Infos.

Bild © Schweizerisches Kameramuseum Vevey

AUSSTELLUNGEN, INFORMATIONEN, VERANSTALTUNGEN, WETTBEWERBE, ETC.

GRENZENLOSE GIPFEL /

Die Ausstellung «Grenzenlose Gipfel. Gebirgsfotografien» im Musée d’Elysée in Lausanne ist die erste ihrer Art und beruht auf der Feststellung, dass die Fotografie die Gebirgslandschaft erst erfunden hat, indem sie sie der Welt vor Augen führte. Die Fotografie steht in der Tradition einer ganz bestimmten, eng mit der Romantik verbundenen Vorstellung des Berges und des Erhabenen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein galt das Gebirge als «Hoheitsgebiet Gottes», als unheilvoller, fantasiebeladener Ort, der allen versagt war. Die Pioniere der Fotografie ermöglichten es, nie zuvor erklommene Gipfel zu entdecken und aus dem Gebirge Landschaften werden zu lassen.

Mit knapp 300 Exponaten, mehr als drei Viertel davon aus der Sammlung des Musée de l’Elysée, präsentiert die Ausstellung Abzüge aus allen Epochen, darunter zahlreiche Werke der Gegenwart. Die Fotografien stammen unter anderem von Gabriel Lippmann, Francis Frith, Adolphe Braun, Jules Beck, William Donkin, Emile Gos und René Burri sowie Zeitgenossen wie Peter Knapp, Balthasar Burkhard, Matthieu Gafsou, Pierre Vallet, Jacques Pugin, Maurice Schobinger und Iris Hutegger.

Die Ausstellung gliedert sich in vier inhaltliche Ausrichtungen der Gebirgsfotografie :

Wissenschaftliche Fotografie, mit zahlreichen Gletscherbildern, als Grundlage für Gesteinstudien und visuelle Dokumentation für die Geologie, Touristische Fotografie, die seit 1860 den hundertfachen Verkauf von Abzügen an Touristen begünstigt, die  Bergsteigerfotografie, die ihrerseits erstmals unerreichbare Gebirgslandschaften offenbart, und schliesslich die Künstlerische Fotografie.

Kurator: Daniel Girardin, unter Mitarbeit von Emilie Delcambre Hirsch und Maeva Besse. Mehr Informationen.

Bild © Luc Chessex, Massif du Susten, 1986 © Luc Chessex, Collection du Musee de l’Elysee

LINO MANFROTTO /

Fotowelt trauert um Pionier. Am 5. Februar 2017 ist der Gründer der Manfrotto Unternehmung verstorben. Lino Manfrotto war ein italienischer Fotojournalist, der in den 60er Jahren in Bassano del Grappa für verschiedene Zeitungen tätig war. Er ärgerte sich damals über die schwere und unpraktische Studioausrüstung, welche seine fotografische Arbeit nicht gerade erleichterte. Daraufhin nahm er das Problem selbst in die Hand und begann grundlegendes Fotografie-Zubehör wie Stative, Gurte und Halterungen selber zu entwickeln und an seine Freunde und Nachbarn zu verkaufen. Die Nachfrage nach praktischen Zuberhörteilen war gross, und aus der kleinen Produktionswerkstatt wurde 1974 ein weltweit tätiges Unternehmen. Innovativ, leicht und vielseitig erlangten Manfrotto Stative auf allen Märkten grossen Erfolg. Lino Manfrotto hat mit seinem Spirit das Unternehmen stark geprägt. Er wird uns mit seiner innovativen Vision und seiner Hingabe zur Fotografie in bester Erinnerung bleiben.

WORLD PRESS PHOTO /

Türkischer Fotograf erhält höchste Auszeichnung. Der türkische Fotograf Burhan Ozbilici gewinnt den Preis «World Press Photo of the Year». Sein Bild zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei, Andrey Karlov. Er wurde am 19. Dezember vom 22-jährigen Polizisten Mevlüt Mert Altintas an einem Presseevent in Ankara vor laufenden Kameras ermordet. Der Täter verwundete drei weitere Personen, bevor er von der Polizei getötet wurde. Burhan Ozbilici ist festangestellter Fotograf der Agentur Associated Press in Istanbul. Mit diesem Bild gewann er auch den ersten Preis in der Kategorie «Spot News Stories». Die Wanderausstellung mit den prämierten Bildern wird vom 10. Mai bis 11. Juni im Schweizer Landesmuseum in Zürich gezeigt.

Da wir die Bilder aus urheberrechtlichen Gründen in unserem Newsletter nicht publizieren dürfen, verweisen wir auf die Website vonWorld Press Photo

FREMDVERTRAUT /

Aussensichten auf die Schweiz. Das Bild der Schweiz wurde massgeblich vom Tourismus geprägt. Mit Aufnahmen von spektakulären Bergpanoramen und ländlichen Idyllen liess sich das Land immer wieder erfolgreich vermarkten. Schweiz Tourismus hat das eigene 100-Jahr-Jubiläum 2017 zum Anlass genommen, die Verbindung von Reisen und Fotografieren zu neuer Blüte zu bringen. Unter der Regie von Fotostiftung Schweiz und Musée de l’Elysée wurden fünf international renommierte Fotografen eingeladen, die Schweiz zu beleuchten – frei von jedem Werbeauftrag. Was Alinka Echeverria, Shane Lavalette, Eva Leitolf, Simon Roberts und Zhang Xiao dabei beobachtet haben, ist inspirierend und erhellend zugleich. Ihre lustvollen, poetischen oder rätselhaften Bilder regen an, das Vertraute mit fremden Augen neu zu sehen.

Fotostiftung Schweiz, Winterthur, 11. Februar bis 7. Mai 2017. Weitere Informationen.

Zhang Xiao, Schaffhausen, 2016, aus dem Projekt «Fremdvertraut» © Zhang Xiao

The Contemporary African Photography Prize (CAP Prize) /

Dieser Preis wird zum sechsten Mal vergeben und richtet sich an Fotografen, die sich mit dem afrikanischen Kontinent und seiner Diaspora auseinander setzen. Er besteht aus einer Reihe von Ausstellungen, die in Zusammenarbeit mit bekanntesten Fotofestivals Afrikas und ihrer Schwesterveranstaltungen rund um die Welt organisiert werden. Der Wettbewerb soll nicht nur afrikanische Fotograf/innen fördern, sondern auch das Image von Afrika im Rest der Welt in Frage stellen. Jedes Jahr wählt eine internationale Jury fünf Sieger aus, die sich in den Augen der Juroren um die afrikanische Fotografie verdient gemacht haben. Bis am 7. Februar müssen mindestens zehn, maximal 25 Bilder eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Learn more.

THE CONCEPT OF LINES −
RICHARD AVEDON,

GEORGE HOYNINGEN-HUENE UND IRVING PENN

WERKE AUS DER SAMMLUNG F.C. GUNDLACH
17. NOVEMBER 2016 − 12. FEBRUAR 2017 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE

Richard Avedon, George Hoyningen-Huene und Irving Penn – jeder einzelne dieser Fotografen stellt für sich bereits ein unschlagbares Highlight der amerikanischen Fotografiegeschichte dar. Die subtile Handhabung der Linie eint als signifikantes Merkmal die Arbeiten dieser drei Ikonen, ist dabei aber in Abhängigkeit von der jeweiligen Stilistik des Fotografen sehr unterschiedlich definiert. Gezeigt werden Porträts prominenter Persönlichkeiten, zudem außergewöhnliche Modeinszenierungen, Akte und Körperbilder. Alle ausgestellten Arbeiten sind aus der Sammlung F.C. Gundlach und werden von der Sammlungskuratorin Sabine Schnakenberg kuratiert.

 www.deichtorhallen.de

SWISS PHOTO AWARD – VFG.SELECTION /

Call for entry! Gesucht sind die besten Arbeiten des Jahres 2016. Der Swiss Photo Award – vfg.selection ist einer der renommiertesten und mit einer Gesamtpreissumme von CHF 35’000.– höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. Er zeigt seit 1998 Schweizer Fotografie in ihrer ganzen Schaffensbreite und sucht jährlich die besten Arbeiten eines Kalenderjahres in den Kategorien: Architektur, Editorial (redaktionelle Fotografie), Fashion, Fine Art, Free, Reportage, Werbung. Der Award richtet sich an Fotografinnen und Fotografen mit Wohnsitz in der Schweiz und/oder Schweizer Staatsbürgerschaft sowie an Fotografinnen und Fotografen, deren Arbeiten in der Schweiz publiziert worden sind. Einsendeschluss: Montagnacht, 9. Januar 2017. Weitere Informationen.

PETER KEETMAN

GESTALTETE WELT − EIN FOTOGRAFISCHES LEBENSWERK

17. NOVEMBER 2016 − 12. FEBRUAR 2017 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE

Das Werk Peter Keetmans (1916-2005) nimmt einen zentralen Platz in der fotografischen Nachkriegsmoderne Deutschlands ein. Wie es der Titel der Ausstellung »Gestaltete Welt« zum Ausdruck bringt, führt es zwei zentrale Strömungen dieser Jahre zusammen. Auf der einen Seite den modernistischen Willen zur Form, zur Gestaltung, zum Experiment und zur Abstraktion, auf der anderen Seite einen humanistischen Weltbezug und die Hinwendung zum Wiederaufbau, zur Stadt, zur Natur, bis hin in ihre elementaren Bausteine. Diese große Retrospektive, ausgerichtet von der Stiftung F.C. Gundlach und vom Museum Folkwang, zeigt, wie diese beiden Strömungen im Werk Keetmans fließend ineinander übergehen.

Untrennbar verbunden mit Fotografie und Biografie Keetmans ist aber auch die deutsche Geschichte. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal in dieser Breite frühe Arbeiten des jungen Fotografen in der Sichtweise der Neuen Sachlichkeit, Aufnahmen aus dem München der Nazizeit und Fotografien vom Krieg gegen die Sowjetunion, aus dem Keetman als Invalide zurückkehrt.

Ende der 1940er Jahre streift Keetman das Altväterliche seiner Ausbildungsjahre in München und bei Adolf Lazi in Stuttgart ab. Keetman gehört fortan zu den jungen Wilden der Gruppe fotoform, die, inspiriert von den Experimenten der Vorkriegsavantgarden, eine neue Sprache der Fotografie entwickeln wollen, basierend auf formaler Reduktion, auf der gestalterischen Kraft des Lichts und der Subjektivität individueller Welterfahrung. Zusammen mit Otto Steinert und den anderen Mitstreitern von fotoform steht Peter Keetman für den Aufbruch der Fotografie. link

Sony – Letzte Chance zu gewinnen: Frist für die Sony World Photography Awards 2017 endet bald

In rund einem Monat läuft die Teilnahmefrist für den größten Fotowettbewerb der Welt ab. Noch bis zum 5. Januar 2017 können Fotos für den Offenen und Jugendwettbewerb eingereicht werden. Bis zum 10. Januar 2017 stehen Profifotografen die Professional Kategorien offen.

„Ich warte auf das Porträtbild, das mich aus dem Alltag reißt und bei mir direkt Gefühle weckt und nicht nur das zeigt, was es vorher schon gab.“ Russ O’Connell formuliert seine Erwartungshaltung für die Sony World Photography Awards (SWPA) 2017 klar und deutlich. Er gehört zur Jury des Professional Wettbewerbs. Es ist der zehnte SWPA Fotowettbewerb und von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Teilnehmer. Allein in 2016 wurden 230.103 Fotos aus 186 Ländern eingereicht. Im kommenden Jahr findet die Preisverleihung am 20. April 2017 in London statt. Dem Gewinner des „L’Iris d’Or Photographer of the Year“ winken 25.000 US Dollar Preisgeld, der Sieger im Offenen Wettbewerb kann sich über 5.000 US Dollar freuen. Zudem gibt es für einige andere Preisträger Kameras und Foto-Equipment von Sony. Die Bilder der Finalisten werden vom 21. April bis 7. Mai 2017 im Summerset House in London ausgestellt. Zudem machen die Bilder wieder im Willy-Brandt-Haus in Berlin Station.

Um die Chancen zu erhöhen, dass Fotografen auch ihre eingereichten Fotografien in London und Berlin bewundern können, geben die Mitglieder der Jury in diesem Jahr ein paar Tipps, worauf es ihnen bei guten Bildern ankommt:

Russ O’Connell, Bildredakteur, The Sunday Times Magazine (Großbritannien): 2017 Jurymitglied für die Professional Kategorien

  • Mach dir bewusst, dass du in einem Wettbewerb mit anderen stehst! Wähle also Bilder aus, die wirklich außergewöhnlich und gleichzeitig – angesichts der täglichen Bilderflut – relevant sind.
  • Denke kommerziell! Bilder, die für dich persönlich etwas Besonderes sind, können für andere nichtssagend oder unverständlich sein.
  • Fotografiere keine Klischees!

Francoise Callier, Programm Direktor, Angkor Photo Festival & Workshops (Frankreich): 2017 Jurymitglied in den Professional Kategorien

  • Die Bilder müssen technisch überzeugen.
  • Kopiere auf keinen Fall die Gewinnerbilder der vergangenen Jahre!
  • Erzähle mit deinen Fotos eine Geschichte! Mir gefallen besonders Bilder, die ich verstehen kann – und zwar ohne die Bildbeschreibung zu lesen. Fotos sollten für sich selbst sprechen.

Damien Demolder, Fotograf und Journalist (Großbritannien): 2017 Jurymitglied für den Offenen und Jugendwettbewerb

  • Suche nach Bildern, die so noch niemand gemacht hat!
  • Dein Erfahrungsschatz und dein Blickwinkel sind einzigartig. Nutze das für deine Fotos!

Die Teilnahme an den Sony World Photography Awards ist kostenfrei. Bilder können unter www.worldphoto.orgeingereicht werden. Die Teilnahmeschlüsse für die unterschiedlichen Kategorien auf einen Blick:

  • 5. Januar 2017: Offener Wettbewerb (ausgezeichnet werden die zehn besten Einzelbilder aus zehn Kategorien)
  • 5. Januar 2017: Jugendwettbewerb (ausgezeichnet werden zehn Fotos, die am besten zur Aufgabe passen; teilnahmeberechtigt sind Fotografen zwischen zwölf und 19 Jahre.)
  • 5. Januar 2017: National Awards (ausgezeichnet wird das beste, nationale Bild aus dem Offenen Wettbewerb in über 60 Ländern)
  • 10. Januar 2017: Professioneller Wettbewerb (ausgezeichnet werden Bildserien in zehn Kategorien)

Änderungen vorbehalten.

 

Into the Archive: On the Materiality of Photographs © Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut

Into the Archive: Online-Ausstellung des BMBF-Projektes „Foto-Objekte“

Berlin
Museum für Fotografie

Seit dem 14. November 2016 zeigt die Online-Ausstellung „Into the Archive“ des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Foto-Objekte“ 96 Fotografien aus den Beständen der Antikensammlung und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut.

Fotografien sind nicht nur Abbildungen des auf ihnen Dargestellten, sondern auch dreidimensionale materielle Objekte, die benutzt und abgenutzt werden. Von einer Vorlage können verschiedene Foto-Objekte entstehen, zu denen neben Negativen, Kontaktbögen und Fotoabzügen auch Umzeichnungen und Drucke in Büchern zählen. Ebenso heterogen sind auch ihre Aufbewahrungsorte und die Netzwerke, in denen sie zirkulieren. Fotografien, ob analog oder digital, bewegen sich in Archiven, Museen, Forschungsinstituten, Universitäten und privaten Sammlungen. Sie durchlaufen soziale, politische, kulturelle und historische Kontexte und werden auf diese Weise unterschiedlich verwendet und rezipiert.

Unter diesem Blickwinkel präsentiert die aktuelle Online-Ausstellung in den sechs Sektionen „Multiple Originale“, „Arbeit am Foto-Objekt“, „Zirkulation“, „Menschen im Bild“, „Typen und Typologien“ und „An den Rändern des Archivs“ vier wissenschaftliche Fotoarchive und ihre Sammlungen:

  • das Archiv der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz mit der Fotodokumentation archäologischer Ausgrabungskampagnen in Magnesia am Mäander und Pergamon,
  • die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz mit zwei Konvoluten von Architekturfotografien um 1900,
  • das Hahne-Niehoff-Fotoarchiv zur Volkskunde am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und
  • die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut mit der Sektion Kunstgewerbe.

Die Online-Ausstellung „Into the Archive: On the Materiality of Photographs“ gibt einen aktuellen Einblick in die Arbeit des vom BMBF geförderten Verbundprojektes „Foto-Objekte. Fotografien als (Forschungs-) Objekte in Archäologie, Ethnologie und Kunstgeschichte“, in welchem die hier vertretenen Institutionen zusammenarbeiten. Das Projekt verbindet methodische Ansätze der „material culture“ mit einer komparatistischen Perspektive: Vergleichend werden Foto-Objekte als dreidimensionale, materielle Artefakte sowie ihr wissenschaftlicher Gebrauch in den Disziplinen Archäologie, Ethnologie und Kunstgeschichte in den Blick genommen. Nicht zuletzt geht es in dem Projekt darum, die vermeintliche Neutralität von Dokumentarfotografien und Foto-Archiven zu dekonstruieren. link

MARIANN GANTHER

EXPOSURE

  • Vom 05. Januar, 2017 bis 15. Januar, 2017
  • Berth V-C (3.00) ms

Exposed to light it all becomes clear.
Leiterplatten sind als Steuerungselemente wichtigster Teil aller elektronischen Geräten. Versteckt unter glänzenden Oberflächen takten sie unser Leben. Dem Licht ausgesetzt enthüllt ihre Ästhetik den Stempel, den sie unserem Alltag aufdrücken.

Exposed to light it all becomes clear.
Exposure: die Aufdeckung, das Ausgesetztsein … die Enthüllung, die Entlarvung … die Blossstellung, … die Blosslegung, die Darstellung, das Freimachen offene Position …
http://dict.leo.org/ende/index_en.html#/search=exposure&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on, gelesen am 23. 4.2016.
24 Lochkamera-Aufnahmen auf Papier, ca. 13 cm x 9 cm,
angeordnet auf einem Vitrinentisch – analog der Ausstellung eines Architekturmodells,
L. 96.5cm x B. 59.5 cm x H. ca. 80 cm.
Der Gestaltungsleitsatz «form follows function» ist immer noch vielzitiert. Die Umkehrung davon passiert unauffällig, umso mehr vermag sie den Alltag zu durchdringen.
Eine Leiterplatte ist ein Träger für elektronische Bauteile. Bestückte Leiterplatten sind als Steuerungselemente in allen elektronischen Geräten enthalten. Sie scheinen immer flexibler an menschliche Bedürfnisse adaptierbar. Wo und wie sie in anderen Bereichen mittels ihrer Funktion Form gebend wirken, bleibt meist unter der Oberfläche: Arbeitspläne richten sich nach den Möglichkeiten der Software, Kommunikation und Transaktionen verlangen Zugang zu elektronischen Geräten, die den Fingern die Krümmung vorgeben, dem Blick die Richtung; die Rechenleistung gibt uns schon lange Rhythmus und Tempo vor.
«Form follows function» – die Funktion gibt der Leiterplatte ihre Erscheinung. Es gibt den analytischen Blick aus der Perspektive der Funktionalität. Und da ist der Blick, der an der Oberfläche hängen bleibt – das Phänomen erfasst. Die Leiterplatte aus der Vogelperspektive stellt sich als Modell einer Siedlungslandschaft dar, die ihre Form durch die Anordnung der Steuerung erhält. Was wäre, wenn der naive Blick auch der enthüllende wäre?
Die Leiterplatten wurden mittels Analogtechnik – mittels einer primitiven Lochkamera –
bei Tageslicht auf Fotopapier festgehalten.
Der Sonnenstand zeichnete sich im Verlauf der Zeit in den Papierträger ein und transferiert in eine urbane Landschaft – in der immer gleichen Formensprache in immer wieder neuen Variationen   link

VERNISSAGE LEICA GALERIE NIDAU: TOBIAS SUTTER

Freitag, 20. Januar 2016 – 17 Uhr

Tobias Sutter 1 Tobias Sutter - 2 Tobias Sutter 3
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Längst nicht alle können eine Leidenschaft zu ihrem Beruf machen. Aber gleich zwei? Das gelingt nur ganz wenigen. Fotograf Tobias Sutter scheint einer von ihnen zu sein. Der 46-Jährige liebt die Fotografie, die Magie der Bilder. Und er ist ein grosser Musik-Fan.

Für Porträts von Musikern und anderen Künstlern würden die Grundregeln für gute Bilder noch ein bisschen mehr gelten, sagt Tobias Sutter: «Das schnelle Erfassen einer Situation ist wichtig. Das Spielen und Ausprobieren sind ebenfalls bedeutende Bestandteile meiner Arbeitsweise. Mit einer guten Vorbereitung ergibt sich meistens der Rest von selbst.»

Lesen Sie das gesamte Porträt über den Leica Profifotograf Tobias Sutter.

VERANSTALTUNGSTERMIN UND -ADRESSE

THIS WEEK’S

Peter Bialobrzeski

The City

  • Vom 03. November, 2016
  • bis 15. Januar, 2017
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